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Im Sandalettenschritt: GroKo will Hospize und Palliativversorgung stärken

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Wer bestimmte Formen von assistiertem Suizid verbieten will, muss die Lebenssituation Schwerkranker verbessern. Es war wohl auch diese Erkenntnis, die die Fraktionsvorstände von CDU/CSU und SPD motiviert hat,  am 29. April 2014 ein Papier mit Maßnahmen zu beschließen, die die Hospiz- und Palliativversorgung verbessern sollen.  

Die Maßnahmen sind, wie bei einem Konzeptpapier dieser Art nicht anders zu erwarten, von mäßigem Konkretheitsgrad. Immerhin: die Fraktionsvorstände wollen, dass die Lage abseits der großen Städte verbessert wird; und sie sehen die Notwendigkeit, die Kassen stärker zum Abschluss von Verträge mit Palliativdiensten zu drängen. Ein Schritt in die richtige Richtung also, wenngleich keiner mit Sieben-Meilen-Stiefeln, sondern eher einer mit Sandaletten….

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